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20:35, 25.05.2018
Reinhard Buch

Am Wallbach 15
18311 Hirschburg
fon 03821.3263
www.reinhardbuch.de.ki

Arbeitsbereiche:
Bildhauerei

Arbeitsschwerpunkt:
Kunst im öffentlichen Raum

Titel: "Aufsteigend"
Entstehungsjahr: 2000
Material/Technik: Metall
Auftraggeber: Seetours, Rostock
Standort: Clubschiff AIDAvita, Entrehall

H: 205 cm H: 60 cm, B: 45 cm
Bronze, grün patiniert Silikonnegativform
(Wachsausschmelzverfahren)

Der Autor nutzte das Arbeitsthema der Unterwasserflora- und fauna für die plastische Umsetzung einer aufstrebenden Stelenform und einer reliefhaften Arbeit mit dem Titel
"Flach über Grund" (nicht abgebildet). In einer geschwungenen Wandscheibe sind jeweils gegenüber des Eingangs vom Außendeck steuerbord- und backbordseitig ellipsenförmige Nischen für die beiden überlebensgroße Werke ausgespart. Lineare Faltungen unterbrechen die fließende Form der Skulpturen. Deckenfluter unterstützen diesen Eindruck.

Titel: "o.T."
Entstehungsjahr: 1991
Material/Technik: Metall
Auftraggeber: Stadt Schwerin
Standort: Vorplatz des Schleswig-Holstein-Hauses, Puschkinstraße 12

H: 400 cm, B: 400 cm, L: 400 cm
Feuerverzinkte Konstruktion, maschinengeschmiedete Ringe
Bronzen, dunkelbraun-grau patiniert
(Wachsschmelzverfahren)
Vor dem Schleswig-Holstein-Haus in Richtung eines benachbarten Stadtplatzes weitet sich der Straßenraum trichterförmig auf. Der Raumdrift folgend gerät eine Raumkonstruktion aus dem Lot, eine nach vorn geneigte Figur auf einer Rolle scheint dem Sog zu folgen und eine zweite den Rahmen zu stützen. Der Autor erinnert mit diesem Ensemble an die politische Wende 1989. Dieses Stadtgebiet war Zentrum einer Bürgerbewegung, die sich erfolgreich gegen den Abriss der Schelfstadt wehrte.

Titel: "Mädchen mit Apfel"
Entstehungsjahr: 1993
Material/Technik: Metall
Auftraggeber: Stadt Rostock
Standort: Fußgängerpassage im Stadtteil Toitenwinkel

H: 205 cm
Bronze, graugrün-braun patiniert
Das Gießmodell wurde in einer Wachstriebtechnik hergestellt und im Wachsausschmelzverfahren von der Kunstgießerei Borchert gegossen.

Den Eindruck der "Kunstfigur" unterstützend wurden handwerkliche Spuren belassen. Die sockellose Aufstellung in der Fußgängerpassage sorgt für einen Kontakt auf Augenhöhe mit Passanten. Sie werden mit einem schreitenden Mädchen konfrontiert, das selbstbewusst um sich blickend einen Apfel verzehrt.
Ein typisches Bewegungsmotiv aus dem belebten Stadtraum wird durch den Autor herausgehoben und wirkt künstlerisch verfremdet in den urbanen Raum zurück.

Titel: "Stilles Wasser"
Entstehungsjahr: 1995
Material/Technik: Stein
Auftraggeber: Stadt Parchim
Standort: Friedhof, Aschestreuwiese

H: 210 cm, B: 400 cm, T: 300 cm
aus hellem Granit und dunklem Syenit

Ein bis in die Fuge entwickeltes Maßwerk ist die Grundlage dieses symmetrischen Steinbauwerkes und verkörpert die absolute Ruhe.
Die rechtwinklige Wasserfläche wirkt wie ein Spiegel, in dessen Mitte eine Stele aus hellem Granit steht. Der Kopf der Stele besteht aus einem gespaltenen Sockelstein. Seine bruchrauen Flächen wandeln sich mit dem Sonnenlicht.
Ein Zeichen des unendlichen Werdens und Vergehens. Das Wasser rollt über gewölbte Ausschnitte des Innenrandes in eine umlaufende Rinne für abgelegte Blumen und macht ein gurgelndes Geräusch.

Titel: "Roter Mann" (zerlegbar)
Entstehungsjahr: 2001
Material/Technik: div. Materialien
Auftraggeber: Projektförderung durch das Kultusministerium und den Künstlerbund MV
Standort: Bunker am Hohen Ufer in Althagen bei Ahrenshoop

Die vom Autor organisierten Hirschburger Werkstatttage wirken temporär in den öffentlichen Raum.
Jeweils vier bis fünf Künstler nutzen die Möglichkeit gemeinsamer Arbeit.
Das abgebildete Werk des Autors entstand unter dem Arbeitstitel: "orten" - die eigene Reichweite, der Grenzposten und das Hohe Ufer.
Das gesamte Projekt wurde mit der Videokamera aufgezeichnet, in Katalogen dokumentiert und in Ahrenshoop und Berlin ausgestellt.

H: 300 cm, bestehend aus 6 Segmenten
Rot eingefärbte Gelcoatschicht, glasfaserverstärktes Polyesterlaminat

Titel: Aus der Serie Archetypen
Entstehungsjahr: 1998
Material/Technik: Stein
Auftraggeber: Projektförderung durch das
Kultusministerium Mecklenburg-Vorpommern
Standort: Dünenfeld an der schmalsten Stelle
der Darßer Halbinsel Wustrow

H: 205 cm H: 60 cm, B: 45 cm
Bronze, grün patiniert Silikonnegativform
(Wachsausschmelzverfahren)
Der Autor nutzte das Arbeitsthema der Unterwasserflora- und fauna für die plastische Umsetzung einer aufstrebenden Stelenform und einer reliefhaften Arbeit mit dem Titel:
"Flach über Grund" (nicht abgebildet). In einer geschwungenen Wandscheibe sind jeweils gegenüber des Eingangs vom Außendeck steuerbord- und backbordseitig ellipsenförmige Nischen für die beiden überlebensgroße Werke ausgespart. Lineare Faltungen unterbrechen die fließende Form der Skulpturen. Deckenfluter unterstützen diesen Eindruck.